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Ritual zur Initiation von Mädchen zur Frau in Portugal, Algarve, Alentejo › Monte Canelas

Retreat of the “Amazone”

Rückzug in die Natur / Tage des Übergangs vom Mädchen zur Frau

Medicin Walk„Amazone“ ist ursprünglich der griechische Name von gewissen Volksstämmen in Nordafrika, Anatolien und rund ums schwarze Meer bis weit nach Asien. Noch bis ins 5.Jhdt.n.Chr. wurde das schwarze Meer als Amazonenmeer bezeichnet. Diese Stämme wurden von Frauen regiert, organisiert und es wird gesagt dass es diese selbständigen Frauen waren, die als erstes wilde Pferde gezähmt hatten und reiten konnten …

Heutzutage bietet der Archetypus der AmazoneMedicin Walk den modernen Frauen ein positives Identifikationsbild einer selbständigen, bewussten und starken Frau in einer gesunden Gemeinschaft. „Amazone“ bedeutet auch Mondfrau was auf die Verbindung hinweist, die der weibliche Körper zu den Mondphasen hat. Wie der Mond sich verändert, verändert sich jeden Monat auch der Körper der Frau. In diesem Zusammenhang wird die Menstruation als natürlicher Zyklus verstanden und ist ein ganz wesentlicher Faktor zu einem gesunden  Körperverständnis einer heranwachsenden jungen Frau. Im geschützten Raum innerhalb des Retreats kann auf die Bedeutung und einen gesunden Umgang mit der Menstruation eingegangen werden. Sowohl praktisch körperbezogene,  sowie mentale Übungen und Entspannungstechniken bei Unwohlsein können gezeigt und besprochen werden.

Medicin WalkFrauen begleiten Mädchen an der Schwelle zum Erwachsensein:
Die Jahre des Übergangs vom Mädchen zur jungen Frau bergen viele Herausforderungen. Es ist ein wichtiger Übergang im Leben einer Frau und soll entsprechend gestaltet und bewusst begangen und begleitet werden. Mit den Übergangstagen vom Mädchen zur Frau wird ein sicherer Rahmen des Vertrauens geschaffen um sich auf die neue Lebensphase einzustimmen. Unterstützt werden die jungen Frauen dabei von älteren Frauen, die reich an Lebenserfahrung sind und um diese Phase des Reifens wissen da sie selber dies schon erlebt, integriert und (teilweise) auch schon ihre Töchter darin  begleitet haben. 

Durch den Rückzug in die unberührte Natur, fernab der Zivilisation und deren alltäglichen Ablenkungen sollen die jungen Frauen lernen, sich im Spiegel der Natur selber reflektieren zu können. Die Stunden alleine in der Wildnis mit sich selber konfrontiert die jungen Frauen mit ihren Ängsten. Durch die vorbereitenden Übungen, Gespräche und Motivationen sollen sie in der Lage sein, diese zu benennen, zu überwinden und zu verstehen, um daraus Kraft zu schöpfen für ihren Alltag.   Schwitzhütte

Die wohlwollend entgegenkommende Haltung im Frauenkreis zeigt den jungen Frauen einen positiven Zugang zur gegenseitigen Unterstützung. Der Konkurrenzkampf/“Zickenkrieg“ von Frauen untereinander soll überwunden und ersetzt werden durch eine Sicherheit gebende Frauengemeinschaft, in der sich jede respektvoll auszudrücken und mitzuteilen lernt und anerkannt wird.

Das Erlebnis der Natursauna/Schwitzhütte bildet den Höhepunkt und Abschluss dieser Tage und stellt noch einmal eine Grenzerfahrung für Körper, Geist und Seele dar. Der Reifeprozess der jungen Frauen wird bestätigt und am Abschlussfeuer mit individuellen  Gesprächen und Austausch im Frauenkreis abgeschlossen.

Gesprächsrunde

Begleitung, Führung und Organisation
Eva Meier-Bär und Tanja Grandy Meyer werden diesen Frauenkreis begleiten und führen. Sie sind offen für die Anliegen und positiven Input aller Frauen aus dem Kreis. Diese werden nach Möglichkeit unterstützt und integriert zum Wohle des ganzen Frauenkreises und im Speziellen zur Förderung der jungen Frauen in ihrem Wachstumsprozess. Konflikte sollen nach Möglichkeit durch Konsensberatung aufgelöst werden. Alle Übungen und Gespräche sind getragen von einer kultur- und religionsübergreifender ethischer Haltung, um die unterschiedlichen religiösen und kulturellen Hintergründe der Teilnehmerinnen zu wahren und zu respektieren. Es sind 2 Assistentinnen zur Unterstützung im Kreis anwesend und eine Köchin mit einer weiteren Hilfsperson.


Tanja Grandy Eva Meier-Bär
Tanja Grandy Eva Meier-Bär

 

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Eva Meier-BärEva Meier-Bär (Jg. 1964) ist geboren in der Schweiz und lebt seit 1999 an der Algarve. Sie ist gelernte Krankenschwester und ausgebildet in verschiedenen Formen von prozessorientierter Körperarbeit und ganzheitlichen Heilverfahren ebenso in Schamanismus, Feuerlauf und Spiritualität. Sie folgt dem Weg der pankulturellen Weltanschauung und veranstaltet Workshops, Trainings und Firewalks in ganz Europa und auch auf „Monte Canelas“. Als Mutter von zwei erwachsenen Kindern integriert sie die natürlichen Lebensprozesse und ist eine starke und sensitive Lehrerin mit Herz und Erfahrung.

Tanja GrandyTanja Grandy (Jg. 1965) ist Heimerzieherin und Mutter der drei Söhne Phillip (Jg. 92), Valentin (Jg. 94) und Silas (Jg. 97). Die Familie siedelte im Jahr 2000 von Bayern/Schwaben nach Portugal um und baut seit 2003 an der Algarve das eigene Projekt „Monte Canelas“ auf. Tanja verfügt über Ausbildungen in Kinesiologie / Bachblüten und ist akkreditierte Team-Trainerin nach Margerison-McCann. In Deutschland war sie 12 Jahre im öffentlichen Dienst der Energiewirtschaft u.a. als Betriebsrätin tätig. Sie leitete daneben Ernährungskurse und Sportgruppen, spielte 25 Jahre aktiven Tischtennis-Mannschaftssport. Sie bereiste mit dem eigenen Motorrad Europa und vertiefte Ihre Lebenspläne Richtung Süden. Die tägliche Meditation ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil ihres Lebens.